Gründlich qualifiziert

Gründlich qualifiziert in der Gestaltung von Organisationen
Gründlich qualifiziert

‘Nonprofit-Management – Gestaltung von Organisationen in sozialen Arbeitsfeldern’

Weiterbildung,  1 Jahr Vollzeit, beim mibeg-Institut Köln (1996 – 1997)

Inhalte

  • Konzepte des Sozialmanagementes
  • Finanzwirtschaft in Nonprofit-Organisationen
  • Betriebswirtschaft im Sozialwesen
  • Personalmanagement / Personalentwicklung
  • Rechtsgrundlagen und Verwaltung
  • Sozialpolitik und Institutionen der sozialen Arbeit
  • Public Relations und Medienarbeit
  • Organisationspsychologie
  • Managementinstrument: Kommunikation
  • Arbeitstechniken: Moderation, Präsentation, Zeitmanagement

Feldstudie

Berufsbiographien und Einsatzfelder von Führungskräften im Verbandsmanagement

  • Von der Themenfindung bis zum Abschlussbericht Zusammenarbeit im fünfköpfigen KollegInnenteam
  • Kennenlernen von vier Wohlfahrtsverbänden und erste Eindrücke von Organisationskultur, Führungsstil und Corporate Identity
  • Praxisgespräch mit dem Ausbildungsleiter Jugend beim BBZ des IB in Köln

Drei Monate Praktikum

bei der Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft mbH (CBT), Wohnhaus EMMAUS (Altenheim mit 100 BewohnerInnen) und Geschäftsführungszentrale Köln (insb. Kostenrechnung, Personal-Controlling, Fachdienste)

Hospitationen

  • Hausleitung:
    Vorstellungsgespräche, Konfliktgespräche, Einzugsgespräche, Informationsveranstaltungen für BewohnerInnen, Angehörige und BetreuerInnen, KandidatInnenvorstellung für die Heimbeiratswahl, Monatsgeburtstagsfeier mit der Hausleiterin, Hausleitungsrunden, Dienstbesprechungen, Einführungsgespräche für ein neues Pflegekonzept (Beziehungspflege)
  • Küche:
    Servicequalität und Zeitdruck, Küchenverantwortung und Qualifikation, Vertretergespräch über Fertiggerichte und Nahrungsmittelqualität, Probleme der Dienstplangestaltung
  • Hauswirtschaft:
    Reinigung BewohnerInnenzimmer durch Fremddienste oder eigene MitarbeiterInnen, Reinigung und Gestaltung von Gemeinschaftsräumen, u.a.
  • Haustechnik
    Einsatz im benachbarten Wohnstift, Reparaturarbeiten, Brandschutz u.a.
  • Verwaltung:
    Probleme der Heimkostenabrechnung mit vorhandener Software, Rezeption, u.v.m.
  • Gestaltung / Sozialpädagogik:
    Teilnahme an BewohnerInnengruppen und -veranstaltungen wie Singekreis, Nachmittagstreff, Modenschau, Lesung, Nikolausfeier
  • Pflegedienstleitung:
    Vorstellungsgespräche, Krankenhausbesuch vor Einzug, Übergabegespräche, Vertretergespräch (wirtschaftlicher Einsatz von Inkontinenzprodukten und deren Entsorgung), Einschätzung der Einstufung durch den MDK, MitarbeiterInnenführung, MitarbeiterInnengewinnung, Dienstplangestaltung u.a.
  • Pflege:
    Übergabegespräche, Frühdienst, Spätdienst, Einführung der Beziehungspflege, Kommunikation mit dem Nachtdienst u.v.m.

Mitwirkung

    • EDV-Beratung für VerwaltungsmitarbeiterInnen
    • Tag der offenen Tür (Infotisch)
    • Protokolle von Hausleitungsgesprächen
    • Gestaltung von Einladungen zu verschiedenen Veranstaltungen
    • Berechnung der durchschnittlichen Abweichung der Pflegestufen alt / neu
    • Argumentation für die Einführung der Alternative II PVG Übergangsregelung (Pflegesatzerhöhung) und Konzeption der Präsentation für Informationsveranstaltungen zum selben Thema
    • Planung und Beschaffung von 150 individualisierten Weihnachtsgeschenken (100 Altenheim, 50 Altenwohnheim) im Werte von je ca. 10,- DM

Spezialprojekt

Stellenplanberechnung für ein Altenheim mittlerer Größe unter besonderer Berücksichtigung von Kostendruck, Qualitätsstandards und Marktfähigkeit

Supervision / Praktikumsberichte

Die Praktikumsphase wurde durch Gruppensupervision begleitet.
Durch die Präsentation von Praktikumsberichten gewannen die angehenden SozialmanagerInnen Einblicke weitere Bereiche des Non-Profit-Sektors.

Siehe auch: Beruflich erfahren, Freiwillig engagiert